Neuer Arbeitskreis Sensorsysteme
Der neu gegründete Arbeitskreis „Sensorsysteme in Mittelhessen“ will den unüberschaubaren Markt von Herstellern und Anwendern von Sensoren und Messgeräten Mittelhessens transparenter machen. Ein Kompetenzkatalog à la „wer macht was“ für die Region soll unter anderem auch mögliche Synergien aufzeigen. Daraus sollen sich Ansatzpunkte für neue Technologien und Produkte ergeben. Ferner äußerten die rund 30 Vertreter aus Unternehmen und sieben Professoren der Justus-Liebig-Universität Gießen und Fachhochschule Gießen Interesse an einer engeren Verzahnung zwischen Universität und Unternehmen im Sinne eines beschleunigten Technologietransfers. „Im Rahmen der jährlichen drei bis vier regelmäßigen Treffen wollen die Mitglieder viel Raum für informellen Erfahrungsaustausch. Der Arbeitskreis ist eine Plattform, um Kooperationen ins Leben zu rufen und Unterstützung bei der Entwicklung neuer Produkte zu erhalten“, so Freya Vogel-Weyh, Regionalberaterin des TechnologieTransferNetzwerks Hessen, die gemeinsam mit dem mst-Netzwerk Rhein Main e.V. zur Gründung des Arbeitskreises eingeladen hatte.
Der Arbeitskreis „Sensorik“ wird sich hauptsächlich mit der Mess- und Sensortechnik sowie Sensor-Systemen befassen. Weiteres Interesse äußerten die Mitglieder - Verantwortliche für Forschung und Entwicklung sowohl bei Herstellern als auch Anwendern für Sensoren und Messgeräte aus Elektronik, Sensorik, Optik, Maschinenbau und Medizintechnik - an den Themen Halbleitertechnik/Integrierte Schaltkreise, Mikromontage, Mikro- und Miniaturantriebe sowie Mikrofluide. Ebenfalls von Interesse: optische Sensoren, Mikrospritzguss, Bildverarbeitung und Infrastruktur. Unter der fachlichen Leitung von Prof. Claus-Dieter Kohl und Prof. Martin Eickhoff vom Institut für Angewandte Physik wird der Arbeitskreis technische Fachvorträge, Informationen zu Innovationen und Technologietransfer sowie zur Förderung von Innovationen und ferner Kontakte zu Hochschulen anbieten.
